Warum hat Albert Motorsport die Kartenzahlung abgeschafft?

  • Bei Albert Motorsport wurde die Kartenzahlung wieder abgeschafft.




    Zahlungsmethoden bei Albert Motorsport

    Seit dem 01.01.2020 akzeptieren wir folgende Zahlungsmethoden:

    1. Vorab-Überweisungen – Diese Methode wird von etwa 70 % unserer Kunden genutzt.
    2. Überweisungen nach Rechnungsstellung für langjährige Kunden – Etwa 25 % unserer Kunden bevorzugen diese Zahlungsweise.
    3. Barzahlung – Etwa 5 % unserer Kunden nutzen diese Methode für kleinere Beträge.

    Bargeld ist Freiheit und ein wertvolles Gut in unserer Gesellschaft!

    Warum hat Albert Motorsport die Kartenzahlung wieder abgeschafft?


    Wir haben uns entschieden, die Kartenzahlung nicht weiter anzubieten, da die damit verbundenen Kosten für Banken und Kartengesellschaften erheblich sind. Wir möchten nicht, dass unsere Artikel und Dienstleistungen um 5 % verteuert werden, nur damit Banken und Kartengesellschaften von unseren Transaktionen profitieren können.


    Wir sagen „Stopp“ zur Geldentwertung durch hohe Gebühren und steigen aus dieser Praxis aus!

    Kartenzahlungen verursachen unnötige Kosten, die keinen wirtschaftlichen Nutzen für uns oder unsere Kunden bringen.


    Die Geschichte meiner Entscheidung

    Ab Mitte der 1970er Jahre akzeptierte ich in meinen Unternehmen:

    • Barzahlung
    • Überweisungen
    • Scheckzahlungen

    In den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit erlebten wir immer wieder, dass Schecks nicht gedeckt waren, was zu langwierigen Prozessen führte, die meist erfolglos endeten.


    Daraufhin schafften wir die Scheckzahlungen ab und akzeptierten nur noch Überweisungen und Barzahlungen. Diese Entscheidung stellte sich als richtig heraus, da wir fortan keine unbezahlten Rechnungen mehr hatten.


    Anfang der 80er Jahre begannen Kunden vermehrt, Kreditkarten zu nutzen. Es war damals modern, mit bunten Karten zu bezahlen, und nur die Vorteile dieser Zahlungsmethode wurden betont.


    Leider stellten wir bald fest, dass einige Kunden häufig ihre Kreditlinien überschritten hatten und ihre Kartenrechnungen erst zum Monatsende begleichen konnten. Dies führte oft zu Problemen, und es gab sogar Fälle von überzogenen Konten, die zu verzögerten Zahlungen führten.


    Manche Fahrzeuge, die durch diese Zahlungsweise blockiert wurden, blieben monatelang auf unseren Parkplätzen und mussten später versteigert werden.


    Die Margen, die wir an Banken abführen mussten, waren noch tragbar, da wir viele kleinere Beträge verbuchten. Daher akzeptierten wir die Kartenzahlungen stillschweigend und auch aus Bequemlichkeit.


    In den letzten 25 Jahren hat sich jedoch unsere Kundenstruktur stark verändert. Wir konzentrieren uns jetzt hauptsächlich auf hochspezialisierte Dienstleistungen wie Motorenbau, Getriebebau, Rennwagenbau und die Reparatur von Porsche-Fahrzeugen.


    Unsere Rechnungen sind oft von fünfstelliger Höhe, und viele Kunden möchten diese am liebsten mit Kreditkarte bezahlen. Doch durch die Änderung der Zahlungsmethoden sparen unsere Kunden 5 % der Auftragskosten, die sonst durch die Gebühren für Kartenzahlungen entstehen würden.


    Unsere Entscheidung, die Kartenzahlung abzuschaffen


    Ab dem 1. Januar 2020 haben wir die Kartenzahlung vollständig abgeschafft, was es uns ermöglichte, die Preise um etwa 5 % zu senken. So konnten wir trotz der Inflation die Preise stabil halten.


    Heute bezahlen unsere Kunden wieder per Überweisung, in bar oder online per PayPal (mit Gebühr).


    Warum bevorzugen wir Barzahlung?

    Bargeld bleibt in der Realwirtschaft. Zum Beispiel:

    • Ich habe einen 50-Euro-Schein und gehe ins Restaurant, um zu bezahlen.
    • Der Restaurantbesitzer verwendet das Geld, um seine Wäsche zu bezahlen.
    • Der Wäscheladenbesitzer zahlt mit dem Geld für seine Friseurkosten.
    • Der Friseur kauft damit ein, und so weiter...

    Diese 50 Euro bleiben vollständig in der Realwirtschaft.


    Warum lehnen wir Kartenzahlung ab?

    Stellen Sie sich vor, Sie bezahlen im Restaurant mit Kreditkarte:

    • Bei nur 2 Euro Transaktionsgebühr pro Zahlung bleibt nach 20 Zahlungen von 50 Euro nur noch 10 Euro in der Realwirtschaft.
    • 40 Euro fließen direkt ins Bankensystem und verbleiben dort.

    Diese massive Kapitalumverteilung lehnen wir kategorisch ab!

    Auch wenn es nicht dem Zeitgeist entspricht, bleiben wir bei unserer Entscheidung, Kartenzahlungen nicht zu akzeptieren.

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