❌ Gerhard Schröder schlägt Alarm ❌

  • Liebe Alle,

    Deutschland steht nicht zufällig an einem Wendepunkt. Die aktuellen Entwicklungen sind das Ergebnis jahrelanger politischer Entscheidungen, die gegen die eigenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen gerichtet sind.


    Das, was viele Bürger als ein "Herunterfahren“ wahrnehmen, ist real: Industrie, Energieversorgung, innere Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit werden systematisch geschwächt.


    Die deutsche Industrie, einst Rückgrat des Wohlstands, verliert zunehmend an Stärke. Traditionsunternehmen wie Volkswagen und BASF stehen unter massivem Druck. Produktionsverlagerungen ins Ausland, Stellenabbau und Investitionsstau sind die direkten Folgen einer Politik, die ideologische Ziele über wirtschaftliche Vernunft stellt. Statt die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, werden funktionierende Strukturen mutwillig umgebaut oder zerstört.


    Besonders deutlich zeigt sich das in der Energiepolitik. Der gleichzeitige Ausstieg aus Kernenergie und günstiger Gasversorgung hat Deutschland in eine Energiekrise geführt. Die Auswirkungen der Russische Invasion in die Ukraine 2022 haben diese Entwicklung verschärft, aber nicht verursacht. Die politische Entscheidung, sichere und bezahlbare Energiequellen aufzugeben, hat den Standort massiv geschwächt. Hohe Energiepreise treiben Unternehmen ins Ausland und belasten Bürger wie nie zuvor.


    Hinzu kommt eine Bürokratie, die jede Dynamik erstickt. Genehmigungsverfahren dauern Jahre, Vorschriften wachsen ins Unermessliche, und die Steuerlast bleibt auf einem Höchstniveau. Unternehmer verlieren die Motivation, im eigenen Land zu investieren. Innovation wird ausgebremst, Wachstum verhindert.


    Auch gesellschaftlich verliert Deutschland an Stabilität. Fehlsteuerungen in der Migrationspolitik führen zu wachsender Belastung der Sozialsysteme und zunehmenden Spannungen. Gleichzeitig entfernt sich die politische Führung immer weiter von den realen Sorgen der Bevölkerung. Vertrauen geht verloren, weil Probleme benannt, aber nicht gelöst werden.


    Das Gesamtbild ist eindeutig. Es entsteht nicht nur ein Gefühl der Schwächung, es findet eine tatsächliche Schwächung statt. Diese ist nicht das Ergebnis eines einzelnen Ereignisses, sondern die Folge einer Politik, die Prioritäten falsch setzt, Risiken ignoriert und die eigenen Grundlagen untergräbt.


    In seinem Gastbeitrag in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Bundeskanzler ein Deutschland, das politisch blockiert, wirtschaftlich geschwächt und gesellschaftlich tief verunsichert ist. Er spricht von einer Regierung, die sich in Ideologie verstrickt hat, statt Verantwortung zu übernehmen. Von Entscheidungen, die das Land spalten, statt es zu stärken. Und von einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Realität verloren hat.

    Wenn selbst ein früherer Regierungschef offen ausspricht, dass Deutschland auf eine gefährliche Schieflage zusteuert, dann zeigt das vor allem eines: Die Probleme sind längst nicht mehr zu übersehen.

    Wir erleben eine Politik, die Bürger übergeht, Kritik diffamiert und Fehlentwicklungen schönredet. Wir erleben eine Regierung, die weder wirtschaftliche Vernunft noch gesellschaftlichen Zusammenhalt im Blick hat. Und damit vor allem ein Land, das dringend eine Kurskorrektur braucht.

    Wenn Gerhard Schröder warnt, ist es höchste Zeit,
    dass wir alle genauer hinschauen. Und noch wichtiger:
    HANDELN!


    Deutschland besitzt weiterhin enormes Potenzial. Eine starke industrielle Basis, gut ausgebildete Fachkräfte und eine zentrale Rolle in Europa. Doch dieses Potenzial wird nicht genutzt, sondern durch falsche Entscheidungen blockiert. Ein Kurswechsel ist notwendig, der wirtschaftliche Vernunft, sichere Energieversorgung, funktionierende Ordnung und nationale Interessen wieder in den Mittelpunkt stellt.


    Nur so lässt sich der Abwärtstrend stoppen und die
    Grundlage für Stabilität und Wohlstand wiederherstellen.

  • Thorsten KrügerSorry Jürgen, aber der Mann geht gar nicht mehr... wer Putin vergöttert....


    Jürgen AlbertThorsten Krüger Andere vergöttern Trump, sind die besser?


    Thorsten KrügerJürgen Albert Nein, sind sie nicht. Aber wer vergöttert denn den Trump?


    Jürgen AlbertThorsten Krüger Die Frage, wer wen "vergöttert", führt am eigentlichen Punkt vorbei. Es ist entscheidend, ob die Kritik von Schröder inhaltlich trägt oder nicht. Wer stattdessen mit Zuschreibungen arbeitet, ersetzt Argumente durch Etiketten, und das bringt die Debatte um die Zukunft unseres Landes nicht wirklich weiter.
    Dass es Menschen gibt, die Trump oder Putin unkritisch feiern, halte ich für problematisch, aber auch das ändert nichts daran, dass man politische Aussagen nach ihrem Gehalt bewerten sollte, nicht nach der Person, die sie äußert.


    Thorsten KrügerJürgen Albert
    Der dargestellte Geamttext ist kein Werk von Gerhard Schröder.... richtig?

    Es wird lediglich, in einer kurzen Passage, Gerhard Schröder teilzitiert.

    - - -In seinem Gastbeitrag in der Berliner Zeitung beschreibt der ehemalige Bundeskanzler ein Deutschland, das politisch blockiert, wirtschaftlich geschwächt und gesellschaftlich tief verunsichert ist. Er spricht von einer Regierung, die sich in Ideologie verstrickt hat, statt Verantwortung zu übernehmen. Von Entscheidungen, die das Land spalten, statt es zu stärken. Und von einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Realität verloren hat. - - -

    Das mag im Großen und Ganzen richtig sein und ist auch von verschiedenen anderen Seiten so beschrieben worden.

    In der näheren Vergangenheit habe ich zwei Interviews von ihm gesehen, wo er sich nach meiner Einschätzung nicht mit Ruhm bekleckert hat.

    Ein alter, uneinsichtiger Ex-Sozialist, der sich inzwischen auf die kapitalistische Seite geschlagen hat und sich sein Auskommen von einem Kriegsverbrecher bezahlen lässt.

    Seine Erfolge mit der Agenda 2010 sind unbestritten. Heute tut er mir nur noch leid. ..


    Jürgen AlbertThorsten Krüger Richtig, es wird nur eine Passage unterhalb des Bildes zitiert, und genau darum ging es mir im Kern: Die beschriebenen Zustände stehen im Raum, unabhängig davon, von wem sie kommen.
    Dass du die Person Schröder so bewertest, ist dein gutes Recht. Nur ersetzt das keine Auseinandersetzung mit den inhaltlichen Punkten. Zumal du selbst schreibst, dass die Beschreibung "im Großen und Ganzen richtig" ist, das sehe ich genauso.
    Für mich war in dem Zusammenhang bemerkenswert, dass ausgerechnet ein ehemaliger SPD-Kanzler und prägende Führungspersönlichkeit die aktuelle Lage deutlich anders bewertet als die heutige Parteiführung. Das deutet aus meiner Sicht auf eine klare inhaltliche Verschiebung innerhalb der SPD hin.
    Dass sich diese Entwicklung auch in den sinkenden Umfragewerten widerspiegelt, erscheint vor diesem Hintergrund zumindest nachvollziehbar, und genau darauf zielte mein Beitrag ab. Die Frage ist daher weniger, wer es sagt, sondern warum solche Einschätzungen inzwischen selbst aus den eigenen Reihen kommen.


    Thorsten KrügerJürgen Albert also habe ich mich doch damit auseinandergesetzt.
    Die heutige "Parteiführung" der SPD gibt es gar nicht mehr. Ich vertrete grundsätzlich ja Deinen Standpunkt. Ein Gerhard Schröder ist es aber nicht weit als Maßstab erwähnt zu werden


    Jürgen AlbertThorsten Krüger Schau mal, ich habe doch genau das gemacht. Ich habe deine inhaltliche Einordnung aufgegriffen und sogar zugestimmt, dass die Beschreibung "im Großen und Ganzen richtig“ ist. Genau darauf baut mein Punkt ja auf.
    Mir ging es nicht darum, Gerhard Schröder als Maßstab zu setzen oder ihn persönlich zu bewerten, sondern darum, dass solche Einschätzungen überhaupt aus diesem politischen Spektrum kommen. Das ist für mich der eigentlich interessante Aspekt.
    Denn wenn Kritik nicht nur von außen, sondern aus den eigenen Reihen (oder zumindest aus der eigenen politischen Tradition) formuliert wird, dann deutet das auf ein tiefergehendes Problem hin, unabhängig davon, wie man die Person selbst bewertet.
    Und genau deshalb halte ich die Diskussion über Inhalte für wichtiger als die Diskussion über Personen. Die eigentliche Frage bleibt ja bestehen ... Warum werden diese Punkte überhaupt so formuliert, und warum finden sie selbst intern Zustimmung?

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