Anfrage zum Motorumbau Porsche 997 Carrera S (3.8 → 4.0) bzw. GT3 RS-Option inkl. Kostenabschätzung

  • Guten Tag


    Wir haben ein 997 3,8 s wo auf Trackdays und Rallye Zulassung umgebaut wurde von uns.

    Ich habe 54000km motor funktioniert einwandfrei. Nur eine Edelstahl Auspuffanlage verbaut.

    Gibt es Möglichkeiten das Auto auf 4.0 umzubauen mit büchsen wo robust sind und kolben,
    oder empfehlen Sie ein Gt3 Rs motor zu verwenden für sowas?


    Eigentlich wollte ich den Basis motor verbaut lassen da noch funktioniert

    Mit welchem preisaufwand müsste man rechnen bei Hubraum Erweiterung und auf
    Standfestigkeit zu revidieren?


    Mit freundlichen Grüßen

    Jxxxxx Kxxxxxxx

  • Sehr geehrter Herr Kxxxxxx,


    vielen Dank für Ihre Anfrage und die ausführlichen Informationen zu Ihrem Fahrzeug.

    Grundsätzlich ist eine Hubraumerweiterung Ihres 3,8-Liter-Motors auf 4,0 Liter technisch möglich und kann entsprechend standfest aufgebaut werden. Ebenso wäre ein Umbau auf einen GT3- bzw. GT3 RS-Motor realisierbar, beide Varianten sind jedoch mit erheblichem technischem und finanziellem Aufwand verbunden, da auch die Peripherie bei der GT3 RS Umbau-Variante mit geändert werden muss.


    Aus unserer Erfahrung möchten wir Ihnen an dieser Stelle jedoch eine ehrliche und wirtschaftlich sinnvolle Einschätzung geben:
    Für den von Ihnen angestrebten Einsatzzweck (Trackday/Rallye) ist es deutlich sinnvoller, direkt auf ein entsprechend ausgelegtes Fahrzeug, beispielsweise ein 911 GT3-Modell, zu wechseln.


    Die Gründe dafür liegen vor allem in der Gesamtfahrzeugauslegung. Ein GT3 ist in allen relevanten Bereichen (Motor, Kühlung, Fahrwerk, Bremsanlage, Standfestigkeit) konsequent für den Motorsport bzw. intensiven Trackeinsatz entwickelt.


    Ein aufwendig umgebauter Carrera erreicht dieses Gesamtpaket nur mit sehr hohem Aufwand, oft zu deutlich höheren Kosten als ein Fahrzeugwechsel selbst.


    Vor diesem Hintergrund würden wir Ihnen eher empfehlen, den aktuellen Motor in seinem guten Zustand zu belassen und die Investition in ein entsprechend passendes Gesamtfahrzeug zu prüfen.

    Was denken Sie dazu?


    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Albert

    Albert Motorsport

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