Den 550 Spyder, den Urvater aller Porsche-Rennwagen elektrifizieren?



  • Ihr Lieben,

    Ich habe gerade die Meldung vom Werk zum neuen Porsche 550 J von Hedley Studios gelesen und muss sagen: Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.

    Der 550 Spyder ist für mich eine der Ikonen der Porsche-Geschichte. 1954 entwickelt für den Rennsport, leicht, kompromisslos, fahrerorientiert, und bei der Carrera Panamericana hat er eindrucksvoll gezeigt, was mit einem kleinen, leichten Rennwagen gegen deutlich stärkere Konkurrenz möglich ist.

    Und jetzt wird ausgerechnet dieses Auto elektrisch.

    48-Volt-Antrieb, bis zu 16 kW, 80 km/h, Carbon-Karosserie – technisch sicherlich interessant und handwerklich wahrscheinlich über jeden Zweifel erhaben. Auch optisch finde ich die Neuinterpretation durchaus gelungen.

    Aber muss man wirklich ausgerechnet dem 550 Spyder sein Herz herausnehmen?

    Für mich gehört zu einem solchen Auto einfach ein Verbrenner. Der Motor, das Geräusch, die Vibrationen, der Geruch, die Mechanik und dieses unmittelbare Gefühl zwischen Mensch und Maschine.

    Ich habe nichts gegen Elektroautos. Aber es gibt Fahrzeuge, bei denen für mich die Art des Antriebs Teil der Identität ist.

    Und der 550 Spyder gehört definitiv dazu.

    Das Ganze ist auf 250 Exemplare limitiert und richtet sich ohnehin eher an Sammler und Designliebhaber. Von daher wird es sicherlich etliche Käufer finden. Geschrumpft ist er zudem auch, auf ca. 80% der Originalgröße.

    Aber was meint ihr?

    Ist das eine gelungene Hommage an eine Porsche-Legende, oder hätte man den 550 Spyder einfach so lassen sollen, wie er ursprünglich gedacht war?

    Ich bin schon echt gespannt auf eure Meinungen.

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