Wann sollte man Ventile aus Metall und wann aus Gummi verwenden?
Metallventile sind grundsätzlich teurer als solche aus Gummi. Ein weiterer Nachteil der vergleichsweise unflexiblen Metallventile ist zudem die Bruchgefahr bei Berührung mit anderen Gegenständen, etwa einer Bordsteinkante.
Ob Ventile aus Metall oder aus Gummi verwendet werden müssen, ist vor allem auch eine Frage der Sicherheit. Metallventile sind bei höheren Geschwindigkeiten die bessere Variante, weil sie die Fliehkraft deutlich besser verkraften.
Das heisst: Sie neigen oder verbiegen sich nicht so sehr wie Ventile aus Gummi. Gummiventile sind deshalb nach den Vorgaben der Hersteller in der Regel nur bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h zugelassen. Oftmals schreiben beiliegende Gutachten bei Felgen auch die Verwendung von Metallventilen vor.
Wie oft muss ein Ventil gewechselt werden?
Die Reifenventile sollten regelmässig ausgetauscht werden. Da der Gummi mit der Zeit und durch Umwelteinflüsse kaputt gehen und es zu Druckverlust führen kann. Damit verbunden mit der hohen Belastung des Reifen.
Es ist ein Sicherheitsaspekt. Vor allem bei den normalen Ventilen ohne RDKS. Am besten bei jedem Sommer/Winterwechsel.
Zudem sollte der Druck sowieso von Zeit zur Zeit selbst kontrolliert werden.
Ein Schaden kann zudem auch schleichend auftreten. z.B. bei Haarrissen im Ventil.
Was muss bei der Montage beachtet werden?
Es muss sichergestellt sein, dass die Felge nicht beschädigt oder scharfe Kanten aufweist, welche die Verletzung des Ventils hervorrufen kann. Natürlich dazu, muss professionelles Werkzeug eingesetzt werden.
Fazit:
Trotz ihrer geringen Grösse sind Reifenventile ein wichtiger Bestandteil der Fahrsicherheit.
Die regelmässige Wartung und Instandhaltung sind deshalb unerlässlich. Wir empfehlen
in jeden Fall Metallventile für Porsche Sportwagen und für Rennwagen sowieso.