Spa für Männer, Spa für Frauen und Eau Rouge mittendrin.
Bei "Spa“, denken viele Frauen sofort an duftende Öle, leise Musik, warme Steine auf dem Rücken. Entspannung. Auszeit. Gesichtsmaske.
Und die Männer?
Wir denken an quietschende Reifen, röhrende Motoren, den Geruch von Benzin. Adrenalin. Power. Eau Rouge.
Zwei Welten.
Woher kommt eigentlich der Name Eau Rouge, diese legendäre Kurve auf der Rennstrecke Spa-Francorchamps in Belgien?
Ganz einfach: Von dem Bach Eau Rouge, was auf Französisch "Rotes Wasser“ bedeutet. Der Name kommt nicht von ungefähr: Das Wasser dieses Bachs hat wegen des hohen Eisengehalts im Boden eine rötliche Färbung. Oxidiertes Eisen färbt die Steine und Sedimente.
Der Bach fließt direkt unterhalb der Rennstrecke, genau dort, wo die legendäre Kurvenkombination beginnt. Der tiefste Punkt der Strecke, dann ein brutaler Anstieg durch die Linkskurve, die eigentliche Eau Rouge, gefolgt vom Rechtsknick über die Kuppe: Raidillon.
Und je nachdem zu welcher Jahreszeit man dort ist, dann kommt der Bach "Eau Rouge" auch schon mal bis ins Fahrerlager, und schwemmt alles was nicht niet- und nagelfest ist, im wahrsten Sinne, den Bach hinunter, haben wir schon erlebt erst vor ein paar Jahren im September.