Beiträge von Albert Motorsport

    Wie erklär´ichs meinem Kinde ...


    Der Betreuer meiner Diplomarbeit an der TU xxxxxxx
    sprach einmal diesen denkwürdigen und unvergessenen
    Satz zu mir: Sehen Sie, Herr xxxxxxx, das Problem ist
    nicht "wie sag' ich's meinem Kinde", sondern "wie
    erklär' ich's meinem Kinde"!
    Um unser Problem überreissen zu können, muss
    man erst einmal verstehen, dass es sich um ein rotatorisches
    Andockproblem handelt. Sobald man das verstehen kann,
    benötigt man noch eine hinreichend große geistige
    Spannweite um zu erkennen, dass es sich dabei um
    nichts anderes als um ein Phasenregelproblem handelt.
    Und schließlich muss man noch wissen, dass es
    dafür eine (in der Nachrichtentechnik weit verbreitete)
    Standardlösung gibt, und das ist der Phasen-Regelkreis,
    oder besser bekannt als PLL (Phased-Locked-Loop).
    Sobald der PLL eingerastet "locked" ist, kann man
    Getriebe und Motor ohne dazwischenliegendes
    Schlupfelement ruckfrei koppeln. Dazu genügt eine
    starre, zentrale Schaltmuffe in der Mitte eines aus
    zwei Teilgetrieben bestehenden Getriebes.
    Wenn man das Problem nicht verstanden, und
    damit nicht gelöst hat (wie beispielsweise beim derzeitigen PDK),
    dann braucht man zur Kopplung nach Drehzahlanpassung
    noch ein Schlupfelement (das ist die Ölbad-Doppelkupplung).
    Ein enormer Aufwand - allein notwendig, um den aus
    dem Nichtverstehen entstandenen Fehler auszugleichen.
    Denn mit der Drehzahlanpassung (Drehzahlregelung),
    regelt man die erste Ableitung des Drehwinkels nach
    der Zeit, was fundamental falsch ist. Denn um das
    Problem wirklich zu lösen, muss man den Drehwinkel
    selbst regeln, und nicht seine zeitliche Ableitung.
    Aber erklären Sie das mal so einem armen, jungen
    Maschinenbau-Menschen, den man irgendwo an einer
    deutschen Hochschule aufgesammelt und hinter einen
    Schreibtisch in Weissach gesetzt hat, um einen
    RSR zu entwickeln! Das Problem ist eben nicht: wie
    sag' ich's meinem Kinde, sonder wie ERKLÄR' ich's
    meinem Kinde, damit's das Kinde auch kapiert!

    - s_38.gif -


    Ein sonniger Sommertag, ein rotes Spielporscherl
    und ein feines, gelbes Fanta in einem feudalen
    Porscherl-Zentrum. Was will das Herz mehr?

    Werfen wir nun einen Blick auf das Bild eines RSR Porscherls.
    Das Spitzenmodell! LeMans! 24 Stunden in so
    einem Porscherl - und ständig die Kupplung
    treten!!!. Das ist bestimmt kein Zuckerschlecken
    und kein Porsche-Fanta-Schlürfen!s_03.gif

    Wenn das wirklich so ist, und die wirklich auf
    eine Kupplung treten müssen, bei jedem Gangwechsel -
    ja - das kann ich mir ehrlich gar nicht mehr vorstellen, sowas:

    GT3 R - RSR Kupplung HD Hochleistungskupplung Porsche


    Albert Motorsporthttps://9lf.de › Rennwagen › 997 RACE › Kupplung

    Kupplung Rennsportkupplung für Porsche 997 Cup - RSR - GT3R mit Sinterscheiben und 750 Nm Kraftübertragung. Spezialanfertigung in Spitzentechnologie !

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    Damit müssen die ja nach ihrem Turn vollkommen
    fertig sein. Schweißgebadet und 5 Kilo leichter aus
    ihren klammen Rennsitzen herausgezogen werden.

    Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Die müssen da
    was haben, das ich nicht kenne. Damit sie nicht
    ständig kuppeln müssen.

    Wäre ein enormer Gewinn an Konditionserhalt und
    Konzentrationserhalt, wenn die da in einem RSR
    Porscherl drinsitzen würden, bei dem sie nur beim
    Wegfahren die Kupplung brauchen. Aber während
    der Fahrt nicht mehr.

    Die Wippe betätigt und - SURR-KLACK - schon sind
    wir im nächsten Gang - und das vollkommen ruckfrei!

    Und das ohne zusätzliches Gewicht und ohne Leistungsverlust
    (kein PDK!!!)

    Tja - ist keine Phantasie mehr. Onkel xxxxx hat's schon erfunden!s_01.gif


    Wenn ich es richtig verstehe, dann müssen
    die bei dem RSR Porscherl beim
    Schalten ihres 6-Gang sequenziellen Getriebes
    immer noch auf eine Kupplung treten, bevor
    sie an den Schaltwippen den nächsten Gang
    einlegen?
        Wenn das wirklich noch so ist, was würde
    es einem Porsche bringen, wenn sie die
    Kupplung nicht mehr treten müssten? Wenn
    das irgendwie "selbständig" geschieht? Ohne
    Gewichtszunahme und ohne Leistungsverlust.
    Also - sie betätigen einfach nur die Schaltwippe und
    schon: SCHNURR-KLACK! sitzt der nächste
    Gang - und das wohlgemerkt NAHTLOS und
    ohne das geringste Zucken im Antriebsstrang!
    Direkt wie von Zauberhand "synchronisiert".
    Das gibt's!
    Onkel xxxx hat's erfunden - jaja!s_05.gif

    ... da sie ja nichts anderes kannten.

    Und die heutigen Automenschen? Die sind glücklich mit ihren
    Doppelkupplungsgetrieben, da sie ja nichts anderes kennen.

    Und die Porsche RSR-Fahrer? Die sind glücklich mit ihrem
    manuellen Getriebe, da sie ja nichts anderes kennen.

    Und jetzt stellen wir uns mal vor, da kommt ein neues Rennauterl
    daher, das rippt um Watkins Glen herum, ohne dass der Fahrer
    auch nur ein einziges Mal auf die Kupplung tritt s_09.gif. Hat es eine
    Kupplungsautomatik, die nix wiegt und keine Leistung frisst?

    Ja gibt's denn so was ahs_38.gif?

    Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß ...


    Es gibt ZWEI voneinander disjunkte Porsche-Firmen:

    Porsche: Die bauen die Rennporscherl. Das sind WERKZEUGE. Mit
    ihnen muss man Rennen gewinnen können. Dazu müssen sie gut
    konstruiert sein und dürfen nicht ausfallen. Selbst die technischen
    Handbücher (Anhang) für diese Rennporscherl sind deshalb
    professionell und GUT. Diese Rennporscherl dürfen keine Fehlkonstruktionen
    beinhalten, sonst wirkt sich das sofort aus: Sie fallen zurück oder
    sie fallen aus - was eine offensichtliche Schande wäre.

    Porsche: Die bauen die Straßenporscherl. Das sind SPIELZEUGE,
    die mit den Rennporscherln meist nicht viel mehr als Teile des Skeletts und der
    Außenhaut gemeinsam haben. Erwachsen gewordene Kinder kaufen
    diese Spielporscherl, als Ersatz für die Spielzeugeisenbahn aus der
    Kindheit. Die Philosophie dabei ist, dass diese erwachsen gewordenen
    Kinder keinerlei Ahnung von der Technik ihrer Spielporscherl haben und
    auch nicht haben sollen. Deshalb bekommt man beim Erwerb eines
    Spielporscherls kein
    technisches Handbuch ausgehändigt und es gibt auch kein Bordwerk-
    zeug. Nicht einmal die Stecknuss für die Zentralschraube befindet
    sich mittlerweile noch im Auto. Der verspielte Kunde soll keinerlei
    Einblick in die Technik seines Spielporscherls mehr bekommen, und
    nicht einmal das Wechseln eines Rades oder einer Zündkerze wird
    ihm noch zugetraut, und damit auch nicht mehr ermöglicht.
    Damit kann jede beliebige Fehlkonstruktion in so ein Spielporscherl
    eingebaut werden, und jahrelang da drin bleiben, ohne dass der
    Kunde das erkennen kann. Wenn
    sein Spielporscherl ausfällt oder ein Problem hat, soll es in ein
    Porscherl-Zentrum geschafft werden, wo man es geflissentlich
    wieder herrichtet, ohne dass der Kunde sehen kann, was
    seinem Spielporscherl gefehlt hat und was man damit gemacht hat. Der
    Kunde muss alles glauben, was ihm von Seiten des Porscherl-
    Zentrums erzählt wird - ohne eine Möglichkeit es zu überprüfen,
    selbst wenn er die technischen Kenntnisse dazu hätte. Man
    unternimmt ALLES, um die Technik unter der Haut von diesen
    Spielporscherln zu verschleiern und den Kunden davon fern
    zu halten. Damit kann man auch jede beliebige Fehlkonstruktion
    in diesen Spielporscherln auf Lebenszeit drin lassen, denn der
    Kunde weiß ja nix davon - und was er nicht weiß, das macht
    ihn nicht heiß.

    Das größte Problem für die Porscherl-Zentren, die diese
    Spielporscherl verkaufen sind daher die Kunden, die etwas
    von der Technik verstehen, und irrtümlich ein Spielporscherl
    gekauft haben, weil sie die Philosphie hinter den Spiel-
    porscherln nicht kannten.

    - s_14.gif -

    ich kann verstehen ....


    ... dass man die Zündkerzen etwas desachsiert
    einbringen wollte. Aufgrund der Krümmung des
    Brennraums dann eben auch geringfügig nach
    unten geneigt.
    Die Fertigungsmaschine wird dann die Kerzen-
    bohrung und den zugehörigen Teil des Kerzenschachts
    im Zylinderkopf in einem Arbeitsgang konzentrisch
    einbringen.
    Dann wird man logischerweise den zweiten
    Teil des Kerzenschachts im Steuergehäuse
    ebenfalls dazu passend konzentrisch und winkeltreu
    dazu fertigen. (was nicht geschehen ist..!)
    Und jetzt weiter, wie es sein sollte:
    Die Zündspulen folglich auf der zur
    Fluchtlinie des Kerzenkanals orthogonalen
    Ebene - und damit ebenfalls etwas geneigt.
    Die Zündspulen sitzen auf zwei diametral gegenüber liegenden
    Stehbolzen und haben - bis auf eine Abschlussdichtung
    zur Kerze hin - einen starren Schaft.
    Die Zündspulen verschließen den Kerzenkanal nicht,
    sondern liegen leicht erhöht darüber. Der Kerzenkanal
    muss VENTED ausgeführt werden. VENTED - bitte!
    NICHT verschlossen durch eine Dichtung, wie beim
    991.1. Das war auch FALSCH. (denn dadurch heizen
    sich die Zündspulen zu stark auf...).
    Wenn es vented ausgelegt ist, enthält der Reparatur-
    leitfaden einen Hinweis, dass der Kerzenschacht vor
    der Demontage der Kerze kurz mit der Pressluft
    auszublasen ist.
    Ich begreife das einfach nicht. Schlafen diese
    Porsche-Menschen im Stehen, oder haben sie
    gar keinen Kopf auf? Bei denen hätte ich mit
    allem rechnen müssen - mit ALLEM! Jetzt habe
    ich mir meinen guten Motor beschädigt!

    So wie es beim 991.2 aussieht, ist es einfach eine totale
    Fehlkonstruktion. Dafür gibt es
    aus meiner Sicht keine plausible Erklärung. Wie das in
    Serie gehen konnte, ist mir vollkommen unerklärlich.
    Der Leiter der Motorenentwicklung muss das am Ende
    prüfen und absegnen. Wie konnte dieser Mensch das
    (wie es beim 991.2 aussieht) nur durchgehen lassen? Da
    passen Zylinderkopf und Steuergehäuse nicht zusammen!
    Jetzt habe ich mir daran wahrscheinlich mein Kerzengewinde
    an diesem neuen Motor ruiniert. Mit sowas rechnet kein
    normal denkender Mensch!

    - s_14.gif -

    bei diesem Auto ...


    ... muss ich extrem vorsichtig sein. Ich kann auf
    Konstruktionsdetails treffen, die vollkommen
    außerhalb jedes vernünftigen Vorstellungsrahmens
    liegen. Dann erkenne ich es nicht! Weil es in den
    Kopf nicht reingeht!
    Deshalb muss ich bei Arbeiten an diesem Auto
    in der Zukunft mit allem rechnen. Mit ALLEM - sei
    es noch so abwegig, unsinnig oder unvorstellbar!
    Das ist die einzige Möglichkeit, um mich davor
    zu schützen, dass ich mich an diesem Auto eines
    Tages umbringe!

    - s_06.gif -

    Ein kleines Hühnergehirn ...


    ... reicht bereits aus, um diese Aufgabe zu lösen:

    Wie gestalte ich den äußeren Teil des Kerzenschachts
    im Steuergehäuse, und die Aufnahme für die Zündspulen,
    wenn mir der innere Teil durch die Konstruktion des
    Zylinderkopfs vorgegeben ist?

    Ein Hühnergehirn kann diese Aufgabe zur allseitig
    vollsten Zufriedenheit lösen. Die Porsche-Gehirne
    konnten es NICHT!

    - s_34.gif -

    ... haben ihren Kopf wahrscheinlich auf dem
    Frühstückstisch liegen lassen!
    Und der Leiter des Konstruktionsbüros für
    den Porsche 911 ist inzwischen wahrscheinlich
    ein Designer!
    Und die Kunden? - das sind solche, die
    es geschafft haben, sich ihren kleinkindlichen
    Spieltrieb bis ins Erwachsenenalter zu
    erhalten - und daher in Porsche ihre Erfüllung
    finden.
    Ich greife an die Stelle, an der sich ein gut
    sortiertes Bordwerkzeug (mit Kerzenschlüssel -
    wie im M3) befinden sollte - ich greife ins LEERE!

    (Hätte mich jetzt bald an meinem Porsche-
    Motor umgebracht - dabei wollte ich nur
    eine Zündkerze kontrollieren..!)

    - s_14.gif -

    Schaden #2: P0303, P13A3: Kat-schädigende Verbrennungsaussetzer mit Zylinderabschaltung (Zyl. 3)

    Ursache: Zündkerzenschaden (Nebenschluss). Zündkerze Bosch Double Platinum.

    Hergang: Die Zündkerze war zum Zweck der Kontrolle ihres Verschleißzustands ausgebaut worden.
    Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keinerlei Funktionsstörung dieser Zündkerzen. Die Prüfung
    ergab: Nach 55.000 Kilomentern kein Verschleiß (Abbrand oder Aufweitung der Elektroden)
    erkennbar. Die Zündkerze wurde nach erfolgte Prüfung wieder eingebaut.
    Für den Ein/Ausbau der Kerze wurde handelsübliches Werkzeug verwendet. Sowohl der
    Ausbau der Zündkerze, als auch ihr Einbau entwickelten sich zu einem Drama mit
    klemmendem, verhaktem Werkzeug. Dadurch wurde die Kerze mechanisch beschädigt.
    Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass auch das Kerzengewinde beschädigt wurde. Es besteht
    ferner die Möglichkeit, dass der Katalysator der linken Zylinderbank wegen des Betriebs
    mit einer schadhaften Kerze (Verbrennungsaussetzer) geschädigt worden ist.

    Gründe für die Probleme beim Ein- und Ausbau der Kerze mit handelsüblichem
    Werkzeug:

    (1) Das Kerzengewinde fluchtet nicht mit dem Kerzenschacht, wie man es
    erwarten würde, sondern ist relativ
    zu diesem leicht nach oben geneigt. Dadurch kommt es zu einer Verkantung
    des Werkzeugs, wenn - wie üblich - mit axialer Ausrichtung zum Kerzenkanal
    gearbeitet wird.

    (2) Der Kerzenschacht ist nicht homogen, sondern weist im Bereich des
    Übergangs vom Zylinderkopf in das Steuergehäuse einen Absatz auf, in dem
    sich ein handelsübliches Werkzeug verhaken kann.

    Diese eigentümlichen konstruktiven Eigenschaften des Porsche-Motors an
    dieser Stelle unterminieren jeden Versuch, die Kerze mit einem handels-
    üblichen Werkzeug murksfrei aus- oder einzubauen. Es kann zu erheblichen
    Beschädigungen kommen.

    Versäumisse des Herstellers Porsche: In diesem Zusammenhang sind dem
    Hersteller Porsche die folgenden Versäumnisse (zum Schaden des Kunden)
    vorzuwerfen:

    (1) Keine Information: Die gravierendste konstruktive Marotte manifestiert sich in der
    Abwinkelung des Kerzengewindes nach oben - relativ zum Kerzenschacht. Dadurch
    kommt es zu einer Verkantung vieler handeslüblicher Werkzeuge. Porsche hätte
    in seinen Dokumentationen auf diese entscheidende Marotte deutlch hinweisen
    müssen. Werfen wir eine Blick auf die 381-seitige Betriebsanleitung des Fahrzeugs,
    die jedem Kunden beim Erwerb des Fahrzeugs ausgehändigt wird. In dieser
    Betriebsanleitung kommt das Wort "Zündkerze" kein einziges Mal vor!
    Folglich finden wir in dem Fahrzeug auch kein Bordwerkzeug und kein
    spezielles Werkzeug für den Ein- bzw. Ausbau der Zündkerzen.
    Werfen wir nun einen Blick auf den Reparaturleitfaden
    RL 287020 Zündkerzen aus- und einbauen,
    der nur den Porsche- Zentren oder autorisierten Werkstätten zugänglich ist. Darin
    müsste ein deutlicher Warnhinweis auf die abgeknickte Struktur von Kerzenschacht
    und Kerzengewinde zu finden sein. Aber nichts davon findet Erwähnung. Stattdessen
    finden wir in RL 287020 einen komplett neben der Sache liegenden
    Hinweis: Aufgrund des schrägen Zündkerzenschachtes... Aber der
    Zündkerzenschacht ist nicht schäg. Das Kerzengewinde verläuft
    schräg zum Kerzenschacht - müsste der Hinweis korret lauten.
    So aber fehlt der entscheidende Hinweis.

    Maßnahme: Um die Zündkerzen korrekt ein- und ausbauen zu können, ist
    aufgrund der ungeschickten Konstruktion des Motors an dieser Stelle ein
    Spezialwerkzeug anzuwenden. Im Bild wird ein solches Spezialwerkzeug
    (Einzelanfertigung) gezeigt. Es ist in seiner Länge genau auf die Länge
    der Kerzenschachtes abgestimmt und besitzt einen zweifach konifizierten
    Schaft. Das Werkzeug wird schräg (von unten nach oben) in den Kerzenschacht
    eingeführt und nimmt die Kerze winkelrichtig auf. Durch die Schrägstellung
    der Kerze im Kerzenkanal kommt die schlanke Seite des Schafts nahe
    dem unteren Rand der Eingangsöffnung des Kerzenschachts zum Liegen.
    Die Freigängigkeit des Werkzeugs um etwa einen Millimeter in jede
    Richtung ist fühlbar und eine verspannungsfreie Montage/Demontage
    der Zündkerze wird damit ermöglicht.

    zeichnet,
    xxxxx

    festgestellte Konstruktionsfehler am Carrera GTS 991.2 (2017)

    Konstruktionsfehler #1: Bei einem Leck im Unterdrucksystem wird
    dieses von der OBD erfasst und es erfolgt ein Eintrag im Fehler-
    speicher der DME, wortlaut:
    Grobleck Unterdrucksystem - Störung Kühlsystem
    wobei der erste Teile des Eintrags die Ursache und
    der zweite Teil des Eintrags eine der Folgen angibt.
    Dem Fahrer wird die Ursache allerdings NICHT angezeigt.
    Es wird ihm die Folge "Störung Kühlsystem" auf der
    Multifunktionsanzeige angezeigt, woraus der Fahrer
    NICHT auf die Ursache schließen kann. In der Folge
    unternimmt der Fahrer falsche Schritte, anstatt sich
    sofort der Behebung der Ursache zuzuwenden, um
    mögliche Folgeschäden zu vermeiden.

    Konstruktionsfehler #2: Die Bohrung für das Zündkerzen-
    gewinde befindet sich nicht in einer Flucht mit dem
    Zündkerzenkanal - sondern ist relativ zu diesem leicht
    nach oben geneigt. Diese Neigung ist bei einem
    Blick in den Kerzenkanal selbst bei eingeschraubter
    Zündkerze nicht ohne weiteres erkennbar. Wer das
    nicht weiß, bringt sich daran um und beschädigt oder
    zerstört das Kerzengewinde, wegen unbeabsichtigter Schrägstellung des
    Werkzeugs relativ zum Kerzengewinde! Spezialwerkzeug
    erforderlich, um schräg nach oben geneigt im Kerzenkanal
    (praktisch diagonal zu diesem) zu arbeiten! Richtige Lösung: Das Kerzen-
    gewinde muss sich in einer Flucht mit dem Kerzenkanal
    befinden, um Montage/Demontagefehler auszuschließen.

    Konstruktionsfehler #3: Der Zündkerzenkanal verläuft durch
    den Zylinderkopf und durch das Steuergehäuse. Die Zündkerzenkanal-
    bohrungen im Zylinderkopf und im Steuergehäuse fluchten allerdings
    nicht exakt, sondern es gibt einen mehrere Millimeter hohen Absatz
    beim Übergang vom Zylinderkopf auf das Steuergehäuse. Beim
    Herausdrehen der Zündkerze kann sich das Werkzeug an diesem
    Absatz verhaken mit der Folge einer Beschädigung oder Zerstörung
    des Kerzengewindes. Richtige Lösung: Der Kerzenkanal muss absatzlos vom
    Zylinderkopf in das Steuergehäuse übergehen (ggf. etwas größerer
    Durchmesser im Steuergehäuse) damit sich das Werkzeug bei
    Herausdrehen der Zündkerze auf keinen an dieser Stelle
    verhaken kann.

    Konstruktionsfehler #4: In Folge der Konstruktionsfehler #2
    und #3 ist das Verbindungsrohr der Zündspule zur Zündkerze
    komplett flexibel ausgelegt. In diesem Verbindungsrohr befindet
    sich ein punktförmiger Kontakt, der bei erfolgter Montage in einer
    kleinen Vertiefung auf der Oberseite der Zündkerze zum Liegen kommen
    soll. Die hierfür notwendige, sehr genaue Positionierung des Kontakts
    in der Mitte des Verbindungsrohrs kann aufgrund von dessen hoher
    Flexibilität nicht gewährleistet werden. Der Monteur spürt nicht
    (hat keine gefühlte Rückmeldung), ob der Kontakt korrekt in der
    Vertiefung auf der Zündkerze liegt - oder am Rand oder daneben.
    Bei korrekter Konstruktion von Kerzenkanal und Kerzengewinde
    kann das Verbindungsrohr bis auf ein kurzes Stück Dichtung am
    Ende komplett starr ausgelegt werden, wodurch sich der Kontakt
    exakt zentieren läßt. Der Kontakt ist federbelastet. Beim Aufsetzen
    der Zündspule spürt der Monteur der Gegendruck der Feder und
    hat damit die notwendige Rückmeldung, dass der Kontakt zwischen
    Zündspule und Zündkerze korrekt hergestellt wurde.

    Konstruktionsfehler #5: Die Zündspule ist mit einer einzigen
    Schraube am Steuergehäuse befestigt. Eine genaue
    Positionierung der Zündspule ist damit unmöglich. Richtige
    Lösung: An zwei gegenüberliegenden Ecken des Zündspulen-
    gehäuses befinden sich Bohrungen. Diese fluchten mit
    zwei Stehbolzen im Steuergehäuse, wodurch eine problemlose Montage
    und eine genaue Positionierung der Zündspule sichergestellt ist. Es werden
    keine Schrauben in den Zylinderkopf eingedreht, da Montage
    über die Stehbolzen mit Bundmuttern.

    Konstruktionsfehler #6: Der Kabelbaum ist mit der Zündspule
    über einen gewöhnlichen Kabelbaumstecker (Vollplastik)
    verbunden. Richtige Lösung: An diese Stelle gehört ein
    Servicestecker mit Edelstahlrahmen. Die Verbindung wird
    durch Herausziehen des Edelstahlrahmens gelöst.

    Ein Beispiel für einen Motor, der alle genannten
    Konstuktionsvorgaben genau einhält, und damit ein
    problemloses und fehlerfreies Arbeiten am Zündsystem
    gewährleistet, ist der
    S50B30 Motor von BMW aus dem M3 E36 von 1994.

    Hallo xxxx

    - Zündkerze Zyl. 3 nochmal kontrolliert - i.O.
    - Zündspulen Zyl. 3 und Zyl. 4 getauscht.

    Probelauf im Stand:
    Einige Minuten ohne Fehler. Motor läuf "rund",
    gefühlt alle 6 Zylinder sind da.
    Dann auf einmal wieder die Fehlermeldung PSM ausgefallen.
    Aber Fehler Motorsteuerung erscheint nicht mehr.
    Auslesen Fehlerspeicher DME ergibt: Verbrennungsaussetzer Zyl. 3
    aber ohne Zylinderabschaltung.

    - kenn mi nimma aus!

    Wenn die Zündspule von Zyl. 3 die Ursache wäre, hätte der
    Fehler "mitwandern" müssen, und die Zündaussetzer müssten
    auf Zyl. 4 auftreten. Aber sie bleiben bei Zyl. 3, nehmen aber
    gefühlt in ihrer Anzahl ab. Motor läuft gefühlt auf 6 Zylindern.
    Der Fehler nimmt in seiner Schwere ab, obwohl eigentlich nix
    gemacht wurde - lediglich eine intakte Zundspule gegen eine andere
    intakte Zündspule getauscht.

    Die Zündspulen sind es also nicht.

    Nochmal zurück auf Anfang und den gesamten Vorgang
    rekapituliert:
    (1) Fahren mit Leck im Unterdrucksystem. Fehlermeldung
    lediglich Störung Kühlsystem. In diesem Zustand 120 km
    gefahren. Alle Anzeigen im Auto i.O. Leistung gut (Ladedruck
    leider nicht beobachtet) Leck im Unterdrucksystem auf
    der Seite des Bremskraftverstärkers. Die andere Seite
    hin zu den 6 Steuerventilen kann bei hoher Drehzahl
    möglicherweise trotzdem noch gut Unterdruck erhalten.
    Turbolader Regelung vielleicht noch z.T. funktionsfähig. (bin
    nicht voll gefahren, aber Autobahn 250km/h problemlos).
    Alles voll rund. Ladedruck leider nicht beobachtet.
    Aber wenn da kein Ladedruck gewesen wäre, dann
    hätte ich das bei der Leistung deutlich spüren
    müssen. Aber Leistung war gut - erste Fahrt nach
    der Winterpause - habe keinen unmittelbaren Vergleich!
    (2) Am nächsten Tag: Kühlflüssigkeit nachgefüllt. Erneut
    gefahren. Schon nach 3 Kilomentern wieder die Meldung
    Störung Kühlsystem und unmittelbar darauf bei
    niedriger Geschwindigkeit (60km/h) - es geht ein Ruck
    durch das Auto und unmittelbar aufeinanderfolgend
    die gelben Fehlermeldungen Störung Motorsteuerung und
    PSM ausgefallen. Ein schwerwiegendes Problem!

    Zuhause Fehlerspeicher DME ausgelesen:
    - Grobleck Unterdrucksystem - Störung Kühlsystem
    - Verbrennungsaussetzer Zyl. 1 und 3
    - mehrfach Verbrennungsaussetzer mit Zylinderabschaltung
    - PSM ausgefallen

    Damit endlichs_14.gif über die Ursache (Leck Unterdrucksystem)
    informiert - schnell repariert!

    (3) Danach Motor erneut zu einem Probelauf gestartet. Läuft spürbar
    unrund. Nach einiger Zeit wieder beide Fehlermeldungen:
    Motorsteuerung und PSM ausgefallen.

    Auslesen des Fehlerspeicher ergibt: Lediglich Zyl 3 mit Aussetzern
    und Zylinderabschaltung. Zyl 1 plötzlich einwandfrei!!!

    Wie kann's das geben? An Zyl. 1 war nichts gemacht worden.
    Und zündet nach Reparatur des Lecks im Unterdrucksystem
    plötzlich wieder einwandfrei. Aber warum macht der
    Zyl. 3 das dann nicht auch?

    (4) Nun in einem weiteren Schritt die Zündspulen Zyl. 3 mit der
    Zündspule Zyl. 4 getauscht. Wieder dasselbe Bild. Fehler
    auf Zylinder 3, allerdings weit weniger ausgeprägt. Selbst
    nach mehreren Minuten Standlauf keine Fehlermeldung der
    Motorsteuerung mehr, aber Fehlermeldung PSM ausgefallen.
    Offenbar kommt es immer noch zu Verbrennungsaussetzern
    in Zylinder 3, aber weitaus weniger häufig als zuvor. Motor
    läuft im Stand gefühlt "rund". Kein Totalausfall von Zyl. 3
    mehr, obwohl eigentlich nichts gemacht wurde und lediglich
    intakte Zündspulen vertauscht worden sind.s_07.gif

    Fazit: Der Fehler trat im Zusammenhang mit dem Leck
    im Unterdrucksystem auf und scheint nun langsam zu
    verschwinden. Nachdem zunächst der zuvor ebenfalls
    schadhafte Zyl. 1 wieder einwandfrei lief, scheint sich
    nun der Zyl. 3 langsam wieder "einzurenken".

    Ich versteh's net.s_14.gif Es trat im Zusammenhang mit
    dem Leck im Unterdrucksystem aiuf. Allerdings erst
    nachdem eine weitere Strecke (rund 120 km) mit
    diesem Schaden weitergefahren wurde, nachdem
    dem Fahrer das Leck im Unterdrucksystem nicht
    gemeldet wurde (obwohl im System bekannt - da
    entsprechender Fehlerspeichereintrag). Stattdessen
    erhielt der Fahrer die irreführende Anzeige
    "Störung Kühlsystem" weshalb der Fahrer nicht
    sofort die notwendigen Maßnahmen ergreifen konnte.
    Fehlkonstruktion Porsche: Schadensursache wird
    dem Fahrer nicht angezeigt, obwohl vom System
    erfasst und im Fehlerspeicher DME abgelegt.s_34.gifs_34.gifs_34.gif

    Kann mir keinen Reim drauf machen. Sehe einen
    Beitrag in einem Forum (PFF) in dem ein Fahrer
    im Juni 2022 genau denselben Fehler (Verbrennungsausfall
    auf den Zylindern 1. und 3) schildert und angibt,
    das Auto steht seit 3 Wochen im Porsche-Zentrum
    und die finden den Fehler nicht! Ist mir bislang nicht
    gelungen, einen Kontakt zu diesem Fahrer herzustellen,
    um herauszufinden, was es bei ihm war.

    In meinen Fall der Eindruck: Es wurde durch das
    Leck im Unterdrucksystem ausgelöst (da enge
    zeitliche Korrelation). Aber wie das technisch
    sein kann - keine Ahnung!

    Das Auto ist gespickt von Fehlkonstruktionen!
    Porsche:s_34.gif

    Frohe Ostern und
    freundliche Grüße
    xxxxx

    Hab mal meinen Piwis Tester ...


    ... unter'm Sofa hervorgekramt und das Porscherl
    angeschlossen. Fehlerspeicher DME (Bilder) unterste
    Zeile: Fehler P1433 Unterdrucksystem Grobleck
    Störung Kühlsystem.
    Schlamperei! Und das Porscherl sagt nix! Ich hab's
    ganz vorwurfsvoll o'geschaut: "Ja warum sagst
    denn da nix??"
    Wie's beim ersten Starten so gebrüllt hat, da
    war der Schlauch schon ab. Und das System erkenn das,
    denn sonst hätten wir hier keinen Eintrag im
    Fehlerspeicher der DME. Aber warum um Himmels
    Willen bekommt der Fahrer das nicht gleich auf
    der Multifunktionsanzeige mitgeteilt?
    Dann wär'n ma gar net erst los g'fahrn, wenn ma
    des g'wusst hätt'n!!! s_14.gif
    Des oame Porscherl quält si do rum - ohne sein
    Unterdruck-Schlauch! (gleich repariert! - ganz einfach)
    Jetz' is womögli' no olla Teifi hi desweg'n. Muaß
    nexte Wocha schaugn!

    - s_14.gif -

    stehen mit allen 4 Rädern auf dem Boden ...


    Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen in einer 80 Jahre alten
    DC-3, auf einem Postflug über der tiefgefrorenen kanadischen
    Wildnis (iss kein Witz - die sind da immer noch regelmäßig
    unterwegs).
    Und plötzlich...s_09.gif... steigt einer der beiden Pratt & Whitney
    Motoren auf ähnlich elende Art aus, wie vergangene Woche mein
    fast neuer Porscherl-Motor. Das wird nicht passieren ... Keine
    Sorge! Auf diese Motoren man sich verlassen!s_01.gif
    Und bei den Porscherln? Da ist das egal, denn die stehen ja
    mit allen 4 Rädern auf dem Boden!s_38.gif

    Multiples Organversagen ....


    ... das Porscherl rollt gemütlich über eine Landstraße - plötzlich: RUMMS:
    kommt eine Fehlermeldung: "Kühlsystem schadhaft. Wartung! Kontrollierte
    Weiterfahrt möglich"... Blick auf die Temperaturanzeigen: Alles normal!
    Dann - RUMMS: PSM ausgefallen ... und sofort wieder RUMMS: Motorsteuerung
    ausgefallen. Ein oder zwei Zylinder fallen sofort aus. Schleiche mit dem Porscherl
    gerade noch so nach Hause!
    Was hat das Porscherl? Ist noch ganz jung (55.000km) - multiples Organversagen?
    Porscherl-Zentrum angefunkt - antwortet nicht!
    Bekannter vom TÜV meint: Vielleicht hat das Porscherl nur eine zu schwache
    Batterie? Ist aber total locker angesprungen. Danach hat es gebrüllt. Ja, ganz
    jämmerlich gebrüllt! Was hat es? Bekommt die Variocam keine sauberen
    Steuersignal mehr? Stehen da die Nockenwellen auf Anschlag? Das Porscherl
    wird noch kaputt gehen - und warum? Weil die Steuergeräte unkontrolliert
    aussteigen! Bei einem 55.000 km Porscherl. Und keinerlei Tuning oder
    rumprogrammieren, wohlgemerkt. Ein völlig serienmäßiges Porscherl, was
    den Motor angeht. Nix angetastet! Schon gewusst: Da rührst du besser
    nix an! Und jetzt.... trotzdem:
        Ein Glumpp ist doch das! Selbst wenn die Batterie schwach ist, dürfen
    die Steuergeräte nicht so unkontrolliert aussteigen! Wenn die Steuergeräte
    derart unterspannungsemfindlich sind, dann dürfen sie nicht direkt am
    Hauptstromkreis betrieben werden, sondern müssen einen separaten Stromkreis
    haben, der über einen geregelten Spannungswandler vom Hauptstromkreis
    gespeist wird. Solange man den Motor starten kann, muss die Funktion
    der Steuergeräte voll gewährleistet sein! So ein elendes Aussteigen
    wie hier darf es nicht geben! Das wird mir noch den Motor aufarbeiten!
    Die neue Batterie ist bestellt. Ich werde sie unter Einsatz einer
    Stützspannung einbauen (damit das Porscher nichts vergisst). Dann
    bin ich mal gespannt. Eine Glumppkonstruktion ist das doch - zum
    erbrechen! Ein Kinderspielzeug für die Vitrine!
    Wenn ich das mit meinem 29 Jahre alten M3E36 (inzwischen
    760.000 km mit erstem Motor) auch so gehabt hätte, dann wäre
    ich damit draufgegangen. Bin jetzt auf meinen guten alten
    M3 (BoysenKrümmer Schrick Nockenwellen) angewiesen. Der
    hat gelacht, als ich einstieg: Bist du wieder zu mir zurückgekommen?

    - s_14.gif -

    Hallo Hr. xxxx

    war gerade wieder am Auto. Der Anblick der Scheiben
    quält meine Augen. So weit sind diese Scheiben von
    einer Optimalkonstruktion entfernt.
    Die PFC-Menschen, die Rennmenschen und erst
    recht die Möchtegern-Rennmenschen sind glücklich
    mit diesen Scheiben.
    Aber so war es doch schon in der Steinzeit:
    Die Steinzeitmenschen waren glücklich mit ihren
    Steinäxten - da sie ja nichts anderes kannten!

    - s_03.gif -

    Tatsächlich - jetzt schaue ich erst genau auf das Bild mit der Schieblehre.
    Zeigt wirklich 16.02 mm an. Und Sie sagen, das ist der Durchmesser der Befestigungs-
    bohrungen in der Cayman-Scheibe? Und Sie haben das anscheinend
    wirklich an einer neuen, ausgebauten Scheibe gemessen? Sie tun
    mir leid, dass Sie das erleben mussten!
    Wenn es wirklich so ist, dann ist es das traurig, denn darin manifestiert
    sich erneut ein komplettes Versagen der Konstrukteure. Hier hätte man sich
    von Anfang an einen Standard für solche immer wiederkehrenden Konstruktions-
    details, wie gerade die Durchmesser dieser Befestigungsbohrungen, überlegen
    sollen. Und nicht jedes Mal aus Jux und Tollerei einen anderen
    Durchmesser wählen, so dass am Schluss nix mehr zusammenpasst.
    Das beobachen wir übrigens ganz generell bei den 911er Modellen. Der
    Ersatzteilkatalog wäre nur halb so dick, und die Kunden halb
    so verärgert, wenn hier offensichtliche Regeln der Kompatibilität
    eingehalten würden. Das es nicht so ist, wundert
    mich immer wieder, denn so ein Hersteller wie Porsche schneidet
    sich doch ins eigene Fleisch, wenn da für ein und dieselbe Aufgabe
    drei verschiedene Teile bei den verschiedenen Modellen der 991
    Baureihe z.B. verbaut werden. Sie wollen, dass ich ein Beispiel nenne?
    Schauen Sie sich bloß einmal so einen primitiven vorderen
    Carrera Radträger an. Ein Gussteil mit zwei Stahlinlays, in die
    Konuspassungen eingebracht werden müssen. Das ist aufwendig
    und teuer. Dann schauen Sie
    sich im Vergleich mal einen CUP Radträger an. Kein Stahl-Inlay drin -
    ein reines Alu-Teil. Läuft durch den Automaten und ist fertig. In
    der Herstellung biliger als das entsprechende Teil in dem für
    viel weniger Geld zu habenden Carrera Porscherl. Die
    Gretchenfrage lautet: Muss denn das sein? Nein - denn diesen
    Radträger aus dem CUP, den könnte man in alle Porscherl einbauen.
    Keine Konuspassungen mehr wie in einem Traktor - sondern gabelförmige
    Aufnahmen, einfache, verzinkte Passchrauben da durch und fertig.
    Sogar vielfach im Rennwagen erprobte Technik. Unzerstörbar und
    leicht zu warten.
    Für weniger Geld die bessere und in jeder Hinsicht überlegene
    Lösung. Aber die Carrera Porscherl rollen trotzdem weiter mit ihren
    teueren Traktor-Radträgern durch die Landschaft.
    Ich frage mich: Wer ist hier
    der Leiter des Konstruktionsbüros den Porsche 911? Ist das
    inzwischen auch ein Designer???s_03.gif

    Ihnen einen schönen Sonntag!
    xxxxxxxxxx

    Ich glaube wir können uns alle beruhigen, man muss auch nichts aufbohren.Ich war fälschlicherweise der Ansicht die Mitnehmer brauchen eine 21,5 Bohrung, aber das stimmt nicht, das ist ein Mass von einem anderen Modell. Der StrassenZV hat den kleinen Durchmesser.
    Ich habe gerade hier am Ring die Bohrung der Cayman GT4CS Scheibe gemessen und es sind 16mm.
    Insofern würde das mit den Strassen Mitnehmern passen.
    - ohne Bohren.

    Ein absurder Vorschlag - mit Verlaub! Die Zentralschraubennabe
    ist eines der am besten konstruierten Teile an den Porsche-Autos.
    Diese Nabe war ein Hauptentschedungsfaktor für den Kauf des
    Autos. Bei McLaren bekommt man eine Zentralschraubennabe mit
    dieser Qualität erst ab 700.000 Euro. Und Sie schlagen hier allen
    Ernstes vor, diese Zentralschraubennabe gegen eine lächerliche
    Steinzeit-5-Loch-Verschraubung zu wechseln!!! Sie können sich
    nicht vorstellen, wie tief mich dieser Vorschlag getroffen hat.

    AHA - aber Sie sehen vielleicht, wo hier aneinander vorbeigeredet wird.
    Sehen Sie sich die Bilder von meiner GTS Zentralschraubennabe vorne
    an. Da haben wir über dem Umfang 5 Löcher mit diesen ominösen
    21.5 mm Durchmesser. Aber diese Löcher werden hier nicht gebraucht!
    Da sind versetzt über dem Umfang auch noch 5 Löcher mit nur rund
    15.5 mm Durchmesser drin. Und in diesen Löchern werden die Scheiben
    über die gezeigten Fixierungsbolzen gehalten. Also müssen im Topf
    diese 5 Löcher mit 15.5 mm Durchmeser drin sein - sonst nix. Keine
    21.5 mm Löcher. Aber Aufbohren geht eh net. Das scheidet definitiv
    aus. Also, diese Löcher in der von Hrn. Burkhardt gezeigten Scheibe
    haben auch keine 15.5 mm Durchmesser, sondern kleiner, rund
    13 mm geschätzt. Nachträgliches Aufbohren scheidet aus. Entweder
    wir bekommen hier vom Hersteller die Töpfe mit den von mir benötigten
    Löchern mit 15.5 mm Durchmesser für meine Haltebolzen, oder die
    Lösung scheidet aus.

    Zusammengefasst: Es müssen diese 15.5 mm Löcher da drin sein -
    passen zu den Haltebolzen bei meinen Zentralschraubennaben. Der
    Hersteller muss die Töpfe so passend liefern können. Nachträglich
    machen wir daran keine Modifikation - wie Aufbohren oder so.

    .....Aufbohren auf 21.5 mm? WARUM? Die
    Haltebolzen bei mir haben 15.37mm relevanten Durchmesser.
    Die entsprechenden Bohrungen in den Töpfen haben rund 15.5mm
    Durchmesser. (S. die im Anhang nochmal übersandten Bilder).
    Diese Haltebolzen sollen weiter verwendet werden zusammen
    mit den Zentralschraubennaben des GTS. Also müssen die
    Töpfe 5 äquidistante Bohrungen mit rund 15.5 mm Durchmesser
    haben, Keine 21.5 mm Durchmesser. Die Bilder nochmal im
    Anhang! Da sieht man, wie die Zentralschraubennaben beim
    GTS aufgebaut sind. In den Töpfen müssen 15.5 mm Bohrungen für die
    Haltebolzen des GTS drin sein - sonst nix! Das da unten sieht
    aus wie eine konventionelle Nabe mit 5 Bolzen M12x1.25 oder
    so. Das Bild zeigt KEINE Zentralschraubennabe! Ich

    glaube langsam, hier läuft was richtig schief! Das Bild da
    unten zeigt eine konventionelle Nabe mit 5-Loch Verschaubung,
    aber keine Zentralschraubennabe eines Rennwagens.

    Eine Frechheit ist das - nicht wahr?!
    Da hackt dieser verkalkte alte xxxxx und Bremsmodulbastler
    doch glatt diese Worte in seinen Rechner:

    Diese PFC-Menschen ham' doch kein' Kopf auf!
    Wie kommt der dazu?
    Werfen wir einen Blick auf die Bilder im Anhang. Diese
    zeigen die PFC-Replacement-Scheibe, wie sie auf der
    Zentralschraubennabe von meinem GTS befestigt ist.
    Wir erkennen im Topf dieser Scheiben auf demselben
    Lockkreis intermittierend verteilt über dem Umfang zwei zueinander
    versetzte Folgen von jeweils 5 äquidistanten Bohrungen. Wobei
    eine dieser Bohrungsfolgen einen Durchmesser von
    21.5 mm aufweist und die zweite, dazu versetzte
    Bohrungsfolge einen Durchmesser von ca. 15.5 mm
    aufweist.... Der Topf ist über diese kleineren Bohrungen
    mit der Zentralschraubennabe verbunden.(!)
    Wir werfen einen Blick auf einen der Mitnehmerbolzen, welche
    die Scheibe über diese kleineren Bohrungen an der
    Zentralschraubenabe fixieren: Die Mikrometerschraube
    zeigt einen relevanten Durchmesser von 15.37mm an.
    Wir werfen einen Blick auf den Teilekatalog des
    GTS 991.2 (2017) und finden diesen gezeigten
    Mitnehmerbolzen dort unter der Teilenummer 991.341.901.00
    (Befestigungsteile, Satz...).

    Zeichnet,
    xxxx

    Guten Morgen,

    ich fasse das mal kurz alles zusammen. Um die Bremse so umzusetzen wie sie die gerne hätten, müssten sie folgende Teile verbauen und Modifikationen durchführen:

    Radträger vom 991Cup vorne
    Bremssättel vorne und hinten von Porsche aus dem 991Cup (991.351.427.8A und 991.351.428.8A) oder dem Cayman GT4CS (das sind die gleichen Sättel)

    PFC Teilenummern 68.380.290.365.11/12 und 69.380.290.365.01/02 oder 68.380.290.365.15/16 und 69.380.290.365.05/06 , der Unterschied ist nur die Beschichtung der Kolben, die ist beim Cayman 718 anders. Die Porsche Teilenummern für die Cayman Sättel liegen mir nicht vor.

    Bremsscheiben vorne vom Cayman GT4CS (die sind V3, müssen aber in den Löchern von 15.8 auf 21,5 aufgebohrt werden, wegen dem Zentralverschluss an ihrem GTS (hier bitte nachmessen ob es genau 21,5 sind PFC Teilenummer 380.068.611/621 – das ist die Nummer vom 718GT4CS, es geht auch die alte Version vom 982GT4CS, da ist die PFC Teilenummer 380.068.61/62.

    Bremsscheiben hinten 380.067.63/64 von PFC (Angebot habe ich an Michael geschickt)

    Bremsbeläge entweder die Pagid, wenn sie das möchten (4928-RST1 und 4929-RST1) oder wenn von PFC, dann der Porsche Endurance Belag vom 991Cup vorne (991.351.947.8B) und den HA Belag vom Cayman 718GT4CS (PFC nr. 7969.332.26.44)

    Mir liegen leider nicht alle Porsche Teilenummern vom Cayman vor.

    Wenn du am Freitag/Samstag auch am Ring bist, können wir uns gerne treffen und schauen mal bei xxxx im Teiletruck nach, da sollte alles vorhanden sein.

    Bei Rückfragen einfach durchrufen.

    Mit freundlichen Grüßen / Cordiali saluti / 敬具 / With best regards

    Hallo Herr xxxx



    jetzt muss ich Sie doch nochmal stören. Herr xxxxxxc
    bittet mich, Sie direkt anzusprechen wegen der folgenden
    offenen Fragen:

    (1) xxxxxx teilt mit, dass es die vordere Scheibe für den
    CUP nicht in der Ausführung V3 gibt. Es gibt die CUP-Scheiben (lt.
    xxxxxxx) nur mit dem alten Klötzchen-System.

    (2) Nachdem ich hinten die V3 Scheibe aus dem Upgrade-Kit
    verwenden will, hätte ich vorne natürlich auch gerne Scheiben
    mit V3. Kann ich da nicht vorne auch einfach die Scheiben
    aus dem Upgrade-Kit nehmen? (Falls die Reibringhöhe identisch
    wäre)? Und zu dem CUP-Sattel vorne dazupassen würden?

    (3) Die Eigenschaften des compound 11 Belags sind nicht ganz
    klar. Ich habe keinen CUP gefahren, der rundum mit 11
    ausgerüstet war. Ich hatte den 11er lediglich hinten drin,
    in den Seriensätteln. Da sie nur hinten drin waren, reichen
    meine Eindrücke nicht aus, um beurteilen zu können, wie
    das funktioniert, wenn ich da vorne und hinten den 11er in
    den CUP-Sätteln drin hätte.

    (4) Sie haben (über den 13er) ja selbst gesagt, dass das nicht
    geeignet ist, um im Bayerischen Wald herumzukurven. Aber
    genau das ist meine Anwendung. Gepaart mit Ausflügen
    auf die Autobahn, bei denen Bremsvorgänge aus hohen
    Geschwindigkeiten bei kalten Scheiben vorkommen können.

    (5) Ich brauche Beläge, die für dieses (mein) Anforderungsprofil
    geeignet sind. Mit dem Pagid RST1 bin ich sehr zufrieden.
    Schade, dass die Seriensättel es nicht bringen,
    ansonsten wäre ich mir dem Pagid RST1 sehr zufrieden.
    Dieser Belag ist sehr gut für den Alltagsbetrieb mit kalten
    Scheiben geeignet - bis hin zu Minusgraden. Pagid selbst
    sagt ja, dieser Belag ist für Rallye geeignet.

    (6) Gibt es bei PFC einen Belagtyp für die CUP-Scheiben, der

    für mein Anforderungsprofil ähnlich gut geeignet ist?

    Danke und Gruß
    xxxxx