996 - 997 - 991.1 - GT3 - Cup 4.0 Liter Titanium Connecting Rods Porsche 911
997 - 991.1 - GT3 - Cup 4.0 Liter Titanium Connecting Rods Porsche 911
911race.de
Liebe Porschefreunde,
Porsche geht den nächsten großen Schritt. Der neue elektrische Cayenne 2026 steht in den Startlöchern. Über 600 PS, brachiale Beschleunigung und modernste 800-Volt-Technologie.
Auf dem Papier ein SUV, das vielen Supersportwagen davonfährt.
Doch damit stellt sich auch eine entscheidende Frage:
Ist dieser elektrische Cayenne für euch noch ein echter Porsche?
Der Cayenne war für Porsche schon immer ein besonderes Modell. Für viele Puristen war es damals bereits ein Tabubruch, ein Porsche als SUV. Und trotzdem wurde genau dieses Modell später zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren der Marke.
Nun folgt der nächste Schritt: vollelektrisch.
Technisch ist das sicherlich beeindruckend:
• über 600 PS Leistung
• 0–100 km/h unter 4 Sekunden
• Allrad mit zwei Elektromotoren
• 800-Volt-Technologie für extrem schnelles Laden
• über 600 km Reichweite
Motor | 2 Elektromotoren | 2 Elektromotoren |
Antrieb | Konstantübersetzung, Allrad | Konstantübersetzung, Allrad |
(System-)Leistung | 300 kW / 408 PS; 325 kW / 442 PS ¹ | 630 kW / 857 PS; 850 kW / 1156 PS ¹ |
Max. Drehmoment | 835 Nm ¹ | 1500 Nm ¹ |
Verbrauch | 19,7 – 21,9 kWh / 100 km | 20,4 – 22,4 kWh / 100 km |
Elektrische Reichweite | 574 – 642 km | 563 – 623 km |
Ladeleistung (DC) | 390 kW | 390 kW |
¹ mit aktivierter Launch Control | ||
Auch fahrdynamisch verspricht Porsche mit diesen Werten wieder typische Gene der Marke:
• Torque Vectoring
• Hinterachslenkung
• aktives Fahrwerk
• niedriger Schwerpunkt durch Batterie im Fahrzeugboden
Kurz gesagt:
Ein SUV, das sich wie ein Sportwagen fahren soll.
Aber mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz:
Für viele Porsche-Fans gehört zu einem Porsche mehr als nur Performance.
Ein Porsche lebt meiner Meinung nach von:
• Sound
• Design
• Mechanik
• Emotion
Der Klang eines hochdrehenden Sechszylinders im Porsche 911, der Druck eines Turbo-Motors oder der Sound eines V8 im Porsche Cayenne Turbo, täusche ich mich, oder ist das nicht für viele der wahre Charakter der Marke.
Damit stellt sich für mich die grundsätzliche Frage: Ist Elektro wirklich die Zukunft von Porsche oder verliert die Marke damit ein weiteres Stück ihrer Seele und ihrer Kunden?
Der Cayenne war schon immer der Porsche für den Alltag, für die Familie und für die Langstrecke.
Ich selbst fahre seit vielen Jahren Cayenne, sowohl betrieblich als auch privat.
Vielleicht ist er genau deshalb auch das Modell, mit dem Porsche den Schritt in die elektrische Zukunft wagt. Für mich persönlich allerdings leider nicht.
Ein Porsche muss für mich brüllen und nicht surren. Und ehrlich gesagt sollte ein Porsche auch wie ein Porsche aussehen und nicht wie ein stilistisch japanisierter Kohlenkasten.
Eigentlich hat Porsche mit der letzten Jahresbilanz bereits genug Lehrgeld bezahlt,
um zu wissen, was Kunden als Kern-DNA dieser Marke erwarten.
Mich interessiert wirklich eure Meinung.
Würdet ihr so einen elektrischen Cayenne fahren?
Oder sagt ihr auch ganz klar:
Ein Porsche Cayenne muss ein Verbrenner bleiben?
Ich bin gespannt auf eure ehrlichen Antworten.
** Text Jürgen Albert
** Bilder Porsche AG
Sehr geehrter Herr Pxxxx,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren ausführlichen Erfahrungsbericht.
Es freut uns sehr zu hören, dass Sie mit der Motorrevision zufrieden sind
und der Motor Ihres 997 ruhig läuft, durchzugsstark ist und bisher keinerlei
Probleme aufgetreten sind. Besonders positiv ist natürlich auch, dass der
Motor dicht ist und weder Öl noch Wasser verliert, denn genau so soll es sein.
Der anfängliche Ölverbrauch auf den ersten rund 800 km ist in der Einlauf-
phase völlig normal. In dieser Zeit setzen sich Kolbenringe und Laufflächen
noch final, danach stabilisiert sich der Verbrauch üblicherweise je nach
Fahrweise auf ca. 1 Liter auf 10.000 km.
Dass sich der Motor beim Starten etwas schwerer tut, kann tatsächlich
mit der nun wieder guten Kompression zusammenhängen. Der Anlasser
muss gegen einen höheren Verdichtungsdruck arbeiten als zuvor bei
einem verschlissenen Motor. Zusätzlich hat die Baureihe 997 gelegentlich
Probleme mit dem sogenannten Delta-Kabel bzw. der Masseführung.
In diesem Zusammenhang können wir bei Ihrem nächsten Termin
vorsorglich ein zusätzliches, stärker dimensioniertes Massekabel
verbauen.
Den Ölwechsel können wir gerne im Sommer zusammen mit dieser
Maßnahme durchführen. Auch wenn Sie bisher nur etwa 1.700 km gefahren
sind, ist der erste Ölwechsel nach der Revision sinnvoll, um eventuelle
Einlaufpartikel zuverlässig aus dem System zu entfernen. Gleichwohl sind
5.000 km Laufleistung auch ok.
Melden Sie sich einfach, sobald es zeitlich für Sie passt, dann vereinbaren
wir einen Termin.
Vielen Dank nochmals für Ihr Feedback
und weiterhin viel Freude mit Ihrem 997.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Albert
Sehr geehrter Herr Albert, sehr geehrter Borchardt,
sie hatten im letzten Jahr eine umfangreiche Motorrevision bei meinem
997 durchgeführt. Die Auftragsnummer war die 010xxxxxx
Ich hatte Ihnen versprochen einen kurzen Erfahrungsbericht zu schreiben.
Ich kann sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Der Motor läuft ruhig, ist
durchzugsstark und ich habe seit jetzt einem Jahr keine Probleme.
Der Motor ist dicht, es läuft kein Öl oder Wasser aus.
Auf den ersten 800 km musste ich ca. 1 Liter Öl auffüllen, seit dem kein
Verbrauch mehr.
Das einzige was mir aufgefallen ist, das er sich beim Anlassen schwer
tut, trotz neuer Batterie. Liegt das vielleicht an der jetzt wieder guten Kompression?
Wir hatten einen Ölwechsel nach einem Jahr vereinbar. Der Zeitraum wäre jetzt rum.
Ich bin allerdings erst ca. 1700 km gefahren.
Sollen wir dennoch einen Termin vereinbaren, oder bis zum Sommer warten?
Viele Grüße nach Oberhausen sendet Ihnen
Chxxxxx Pxxxxxr
Guten Morgen Herr Borchardt und Herr Albert,
wie versprochen habe ich meine 600km "Testrunde“ von Sonntag Nacht einmal zusammengefasst:
996 - 997 Achslager Fahrschemel Lager Aufhebung der Entkopplung für Porsche 911
Mein 996 Turbo habe ich vor 7 Jahren mit 170tkm in einem sehr guten Pflegezustand gekauft, aber die Fahreigenschaften waren von Beginn an nicht porschegemäß und die Revidierung des kompletten Fahrwerks brachte leider nicht nicht viel. Einigermassen ratlos habe ich mich an Herrn Albert gewendet. Er bestätigte mich, dass ich mich bei der Revision für das Originalfahrwerk entschieden hatte. Seine Erklärung zur festen Kopplung der Fahrwerksschemel mit der Karosserie haben mich dann überzeugt.
Letzte Woche habe ich meinen TT dann abgeholt und Sonntag Nacht habe ich dann eine große Testrunde von Düsseldorf nach Kassel / Frankfurt gedreht. Die abgerockte A44 und die schnellen Kurven auf der A7 fahre ich beruflich regelmäßig. Ohne Verkehr hatte ich große Erwartungen und die wurden mehr als erfüllt. Das Auto liegt nun viel ruhiger. Das Heck ist jetzt eine Einheit mit der direkten Lenkung und nicht wie vorher, wo schon leichte Querimpulse ein Rühren in der Lenkung ausgelöste, schnelle Kurven mit Bodenwellen waren dann überhaupt nicht lustig.
Auf der A44, den Porsche richtig durchgeladen, die vergleichsweise langen Federwegen arbeiten super gegen die schlechte Piste, ohne Aufschaukeln in der Lenkung. Dann auf die A7, rein in die schnellen Kurven und noch weniger Verkehr. Ich wusste nun das der Porsche liegt und so konnte ich mich auf die Linie der schönen Kurvenkombinationen konzentrieren und hatte mega Spaß!
Noch ein Wort zu Geräusch und Vibrationen: Der Umbau vor 6 Jahren auf das harte Getriebelager hatte deutlich mehr Einfluss auf das Innengeräusch als jetzt die gekoppelten Schemel. Der Unterschied zu vorher ist minimal und überhaupt nicht störend.
Zusammengefasst – endlich fährt mein Turbo wie ein Porsche.
Ich bin echt begeistert, hätten wir und doch schon vor 7 Jahren kennengelernt
Sportliche Grüsse und bis bald
Marcus von Mxxxxxx